Doibacher Löwen und Pfahlbronn im Gleichschritt

,Auch am dritten Wettkampftag der Tauzieh-Landesliga Württemberg/Bayern/Hessen blieben die Doibacher Löwen nicht von Personalproblemen verschont. Zu den Langzeitverletzten und aus beruflichen Gründen fehlenden Aktiven mussten die Löwen am Wochenende zum Wettkampf in Böhmenkirch kurzfristig auf drei erkrankte Athleten verzichten. Selbst kurz vor dem Wettkampf mussten noch beide Löwen-Mannschaften personell umgestellt werden.

Dass dennoch zumindest in der 720kg-Klasse ein ordentliches Ergebnis erzielt werden konnte, spricht für die gute Nachwuchsarbeit der Löwen. Die TG Schweina/Zennern konnte wegen des Hochwassers nicht anreisen, ihre Kämpfe wurden jeweils mit einem 2:0 für den Gegner gewertet. Die Löwen mussten gleich im ersten Wettkampf der 720kg-Klasse gegen den Tabellenführer aus Lenglingen ran, hielten sich gegen den TZC Kaiserberg wacker, mussten aber beide Züge nach kräftezehrenden 1 Minute 52 Sekunden und 1 Minute 02 Sekunden abgeben. Gleich im übernächsten Wettkampf trafen die Doibacher Löwen und die TZF Pfahlbronn aufeinander. Die noch frischen Pfahlbronner machten kurzen Prozess und holten sich beide Züge. Die Löwen standen nach zwei Wettkämpfen mit null Punkten da, doch es spricht für die Moral der Mannschaft von Coach Ralf Nagel, dass sie sich steigerte und ihre Kämpfe gegen Böhmenkirch und Affalterried gewann. Die Pfahlbronner mussten jeweils eine Punkteteilung gegen Affalterried und Böhmenkirch hinnehmen und lieferten dem TZC Kaiserberg ebenfalls einen großartigen Kampf, der aber mit 1 Minute 42 und 1 Minute 18 Sekunden von den Lenglingern gewonnen wurde. Nachdem die Doibacher Löwen und Pfahlbronn nach der Vorrunde punktgleich mit jeweils vier Punkten dastanden, musste das Gewicht über Platz zwei und drei entscheiden. Da Pfahlbronn 600 Gramm weniger auf die Waage brachte, wurde Pfahlbronn Zweiter und die Löwen Dritter, somit mussten im Halbfinale Beide gegen einander ziehen. Diesmal behielten die Löwen die Oberhand und zogen mit einem 2:0 ins Finale ein. Das wiederum Kaiserberg für sich entscheiden konnte.

Tageswertung 720 kg-Klasse: 1. Kaiserberg; 2. Doibacher Löwen;3. Affalterried; 4. Pfahlbronn;5.Böhmenkirch und 6. Schweina/Zennern. Dies ergibt folgenden Tabellenstand nach drei Wettkämpfen: 1. Kaiserberg mit 41 Punkten; 2. Pfahlbronn (33 Pkte); 3. Doibacher Löwen (32 Pkte); 4. Affalterried (30 Pkte); 5. Böhmenkirch (14 Pkte) und 6. Schweina/Zennern (6 Pkte).

Auch in der 680 kg-Klasse mussten die Löwen zum Auftakt gegen Kaiserberge ziehen und waren erneut chancenlos. Auch die weiteren Begegnungen gegen Zell und Affalterried gingen verloren. Nicht besser erging es den Pfahlbronnern, die ebenfalls drei Wettkämpfe verloren. Im Kampf um den begehrten 4. Platz in der Vorrunde mussten Pfahlbronn und die Doibacher Löwen die Entscheidung unter sich ausmachen. Der erste Zug ging nach rekordverdächtigen 2 Minuten an die Doibacher Löwen, den zweiten Zug sicherten sich die TZF Pfahlbronn. Nachdem auch hier beide Mannschaften punktgleich waren, musste auch hier das Gewicht über die Finalteilnahme entscheiden. Erneut waren die Doibacher das schwere Team und musste sich somit mit Platz 5 begnügen. Pfahlbronn musste im Halbfinale die Überlegenheit der Mannschaft von AllgäuPower Zell anerkennen und konnte im Kampf um Platz 4 gegen Affalterried zwar einen Zug gewinnen, aber im Entscheidungszug setzten sich aber die Aalener Vorstädter durch.

Tageswertung 680 kg-Klasse: 1. Zell mit 13 Punkten; 2. Kaiserberg (10 Pkte); 3. Affalterried (7 Pkte); 4. Pfahlbronn (3 Pkte) und 5. Doibacher Löwen (2 Pkte). Tabellenstand nach 2 Wettbewerben: 1. Zell mit 23 Punkten;2. Pfahlbronn (16 Pkte); 3. Kaiserberg (14 Pkte); 4. Affalterried (12 Pkte);5. Doibacher Löwen ( 5 Pkte).

TZF Pfahlbronn: Christian Bareiß, Kevin Kuhn, Achim Schönleber, Martin Bildstein, Stefan Kuhn, Florian Holzwarth, Andreas Kramer, Sascha Holzwarth, Tobias Weller, Jessica Bergmann und Coach Hermann Weller, sowie Markus Müller

Doibacher Löwen: Jörg Steinbrecher, Armin Munz, Heiko Helmer, Fabian Saur, Felix Nuding, Thomas Maier, Hannes Schmid, Michael Zolynski, Sven Burkhardtsmaier, Michael Röhrle, Marcel Heinzmann, Coach Ralf Nagel sowie Melanie Nagel

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